Ullrich Altmann

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Schloss Sigmundskron

    Sigmundskron liegt auf dem nördlichsten Ausläufer des Mittelbergs am Südwestrand des Bozner Talkessels. Unterhalb des Porphyrfelsens fließen Etsch und Eisack.

    Die erste geschichtliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 945. Kaiser Konrad II übergab 1027 die Burg an den Bischof von Trient. Im 12. Und 13. Jahrhundert wurde sie verschiedenen Ministerialenfamilien verliehen, bis um 1473 Sigmund der Münzreiche die Burg erwarb und sie in „Schloss Sigmundskron“ umbenannte. Er ließ sie massiv ausbauen; geriet aber in finanzielle Schwierigkeiten, und in der Folge verfiel die Anlage zunehmend.

    Die Festungsanlage ist auch ein wichtiges politisches Symbol für die Südtiroler: Am 17. November 1957 fand hier eine Großkundgebung mit über 30.000 Südtirolern statt, um eine weitreichende Autonomie Südtirols zu fordern.

    Nach etlichen Besitzerwechseln ging das Schloss 1996 in das Eigentum der Südtiroler Landesverwaltung über; diese erteilte 2003 nach vielen Diskussionen Reinhold Messner eine Konzession für die Benutzung der Anlage für ein seit langem geplantes Bergmuseum. Sogar ein echter “Thitz” hängt da …