Ullrich Altmann

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Amrum zu Coronazeiten

    Ein paar Tage nach Amrum – gebucht für Mai 2020 und untersagt wegen Corona. Wir fühlten uns schlau und buchten gleich zuversichtlich für Mai 2021 – mussten dann aber zusehen, wie die dritte Welle (fast) über uns hinwegschwappte. Aber: Schleswig-Holstein schuf die am 01.05.2021 beginnende „Modellregion Nordfriesland“. Für uns bedeutete das unter Auflagen, nicht nur zu nächtigen, sondern auch Restaurants zu besuchen. Letzteres für Nicht-Geimpfte nur mit einem negativen Test, nicht älter als 24 Stunden. Wer also nicht kochen will, muss täglich testen. Und weil wir seit gefühlten Ewigkeiten kein Restaurant mehr besucht, keine frisch zubereitete Speise an den Platz serviert bekommen, kein frisch gezapftes Bier getrunken haben, war der tägliche Testtermin das kleinere Übel.

    Bis auf einen Tag mit Sturm und Böen bis 8 bft und sporadische Schauer an den anderen Tagen gab es einen spannenden Himmel mit Sonne und Wolkenungetümen. Trotz der im mittleren Bereich einstelligen Temperaturen haben wir den größten Sandstrand Europas (lt. Tourismuswerbung) teilweise erwandert und sind auf Dünenwanderwegen und im Watt herumgestapft. „Teilweise“ deshalb, weil der Kniepsand ist und – abgesehen von den Temperaturen – an eine Wüste erinnert.

    Schön war’s.