Auf der Rückreise bot sich ein Zwischenstopp mit zwei Übernachtungen in Rendsburg an: Wir waren noch nie auf der NordArt.
Der dort betriebene Aufwand ist schon beeindruckend. Die Hallen einer alten Eisenhütte kommen so zu einem neuen Leben.
Ein paar Eindrücke habe ich mit dem Smartphone eingefangen – teils Kunst, die mich besonders ansprach, die Art der aufwändigen Präsentation, Randerscheinungen wie ordentlich aufgereihte Stühle, skurrile Ausblühungen im Putz oder Ruhe suchende Ausstellungsbesucher. Ein bisschen sparsam fanden wir die Texte zu den Kunstwerken: Name und Herkunftsland des/der Kunstschaffenden, Titel (wenn vorhanden) und verwendete Materialien. Nur über einen QR-Code konnten wir uns auf nicht besonders ansprechenden Websits weitere Informationen anlesen. Anstrengend. Der Ausstellungskatalog bietet diese Infos auch – wiegt aber gefühlt zwei Kilogramm.
Nicht dokumentiert habe ich eine spezielle Beobachtung: Gefühlt zwei Drittel der Besucher haben die Kunst als Hintergrund für Selfies genutzt, oder um sich von ihrer jeweiligen Begleitung fotografieren zu lassen.



