Durch die Dünenlandschaft zum 16 km langen Strand; unglaublich breit … an solchen Orten wird mir bewusst, was für kleine Wichte wir Menschen eigentlich sind.
Der Sand ist überwiegend fest und teilweise Bestandteil der Radwanderwege. Allerdings: Es gibt immer wieder kleine Stellen mit lockerem Sand, so dass das Radfahren stellenweise nicht unbedingt besonders komfortabel ist.
In einigen Bereichen können Strandbesucher mit dem Auto bis ans Wasser fahren. Sicherlich leichter für Familien mit Kindern oder für die Surfer – schließlich muss dann nicht das ganze Equipment hunderte Meter weit geschleppt werden. In der Nebensaison hält sich die Zahl der Autos am Strand jedoch in Grenzen.
Ein Highlight ist die am Südende vorgelagerte Seehundsbank. Man läuft bei Niedrigwasser zunächst durch Salzwiesen und dann übers Watt bis an einen breiten Priel und ist dann knapp 100m von einer Sandbank entfernt, auf der im Sommer angeblich bis zu 700 Seehunde und Kegelrobben chillen. Die Tiere sind neugierig; einige schwimmen auf kurze Distanz an das Prielufer und betrachten die Seehundbetrachter.
Erstaunlich: Dem Hafen in Nordby direkt vorgelagert ist eine Sandbank, auf der sich bei Niedrigwasser Seehunde und Kegelrobben sonnen – ungeachtet des Hafenbetriebs ringsum.



